1 · Bestandsaufnahme per 3D-Scan
Gebäudehülle, Öffnungen, Anschlusspunkte und Technikräume werden berührungslos erfasst. Aus der Punktwolke entsteht das Bestandsmodell – die maßgenaue Grundlage, auf der Fassaden- und Dachelemente geplant werden.
Bei der seriellen Sanierung werden Fassaden-, Dach- und Technikelemente im Werk vorgefertigt und am Gebäude in kurzer Zeit montiert. PCM-Reichl liefert dafür die technische Seite: den 3D-Laserscan als maßgenaue Grundlage für die Vorfertigung, die Planung von Wärmepumpe, Lüftung, Elektrotechnik und Gebäudeautomation – im Technikmodul und in den Fassadenelementen – sowie die Bauüberwachung bei der Montage. Für Wohnungsunternehmen, Genossenschaften, Kommunen und Bestandshalter – aus Lindau am Bodensee und Memmingerberg im Allgäu, deutschlandweit, in Österreich, der Schweiz und international.
Serielle Sanierung bedeutet: Ein großer Teil der Arbeit wandert von der Baustelle ins Werk. Gedämmte Fassaden- und Dachelemente mit Fenstern, oft auch mit Leitungen, werden digital für das einzelne Gebäude geplant, vorgefertigt und anschließend vor die bestehende Hülle montiert. Das Prinzip stammt aus den Niederlanden (Energiesprong). Ziel ist meist ein Effizienzhaus 55 oder 40 – in der Regel mit Wärmepumpe, Lüftung mit Wärmerückgewinnung und Photovoltaik.
Vorfertigung verzeiht keine Maßfehler: Ein Element, das im Werk mit Öffnungen, Durchdringungen und Leitungswegen gefertigt wird, muss am Bestand passen. Und die Technik – Wärmeerzeugung, Lüftung, Strom und Regelung – muss feststehen, bevor die Fertigung beginnt, nicht erst auf der Baustelle. Genau dort setzen wir an: mit einer gemessenen Grundlage per 3D-Laserscan und einer TGA-Planung, die mit Fassadenplanung und Hersteller abgestimmt ist.
Wir übernehmen die technische Gebäudeausrüstung – als durchgängige Planung nach HOAI (Leistungsphasen 1–9) oder in einzelnen Bausteinen, etwa nur den 3D-Scan oder die Bauüberwachung.
Gebäudehülle, Öffnungen, Anschlusspunkte und Technikräume werden berührungslos erfasst. Aus der Punktwolke entsteht das Bestandsmodell – die maßgenaue Grundlage, auf der Fassaden- und Dachelemente geplant werden.
Heizlast der sanierten Hülle nach DIN EN 12831, Wärmeerzeugung mit Wärmepumpe, Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Warmwasser und Photovoltaik – als Variantenvergleich mit Kostenermittlung nach DIN 276, abgestimmt auf das angestrebte Effizienzhaus-Ziel.
Wandert die Anlagentechnik in ein vorgefertigtes Technikmodul – am Gebäude, auf dem Dach oder im Keller –, planen wir Aufstellung, Schallschutz, Anschlüsse und die Leitungswege ins Gebäude.
Lüftungs-, Heizungs- und Elektroleitungen in vorgefertigten Fassaden- oder Dachelementen: Lage, Dimension, Durchdringungen und Anschlusspunkte an die Wohnungen – abgestimmt mit Fassadenplanung und Hersteller, einschließlich Brandschutz der Leitungsdurchführungen.
Bestand, vorgefertigte Elemente und Technik in einem koordinierten Modell, mit Kollisionsprüfung vor Werkplanung und Fertigung. Mehr zur BIM- und CAD-Planung.
Fachbauleitung bei Montage der Elemente und Inbetriebnahme der Technik: Anschlüsse, Dichtheit, Funktion und Dokumentation – abgestimmt auf die Bewohner. Mehr zur Bauüberwachung TGA.
In der Regel ja – das ist einer der wichtigsten Gründe für die serielle Sanierung. Die Fassaden- und Dachelemente werden von außen montiert; in den Wohnungen bleiben die Arbeiten auf die Anschlüsse beschränkt, etwa für Lüftung, Heizung und Strom.
Damit das reibungslos klappt, müssen Anschlusspunkte, Leitungswege und Abläufe vorab exakt geplant sein. Deshalb legen wir die Haustechnik fest, bevor gefertigt wird, und stimmen Bauabschnitte und Termine mit Hersteller und Vermieter ab.
Besonders geeignet sind Gebäude mit gleichförmiger Struktur und wiederkehrendem Fassadenraster – ob im Einzelfall, klären Architektur, Tragwerk und TGA früh gemeinsam.
Mehrfamilienhäuser mit ähnlichen Grundrissen – häufig aus den Nachkriegsjahrzehnten –, bei denen sich Planung und Vorfertigung über viele Wohnungen wiederholen lassen.
Schulen, Verwaltungs- und Funktionsgebäude, die schnell und mit wenig Störung des Betriebs energetisch saniert werden sollen.
Portfolios mit vergleichbaren Gebäuden, bei denen ein Effizienzhaus-Ziel planbar und mit kurzer Bauzeit erreicht werden soll.
Ja. In der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gibt es einen eigenen Bonus für serielle Sanierungen, den SerSan-Bonus. Bei Wohngebäuden beträgt er zusätzlich 15 % Tilgungszuschuss für die Effizienzhaus-Stufen 55 und 40; seit dem 21.07.2026 werden 5 % auch für die Stufe 70 EE gewährt. Für Nichtwohngebäude hat die KfW den Bonus für das zweite Halbjahr 2026 angekündigt.
Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Merkblätter der KfW. Den Antrag stellen Sie mit Ihrem Energieeffizienz-Experten – wir liefern die technischen Grundlagen dafür: Technikkonzept, Heizlast und Anlagenplanung.
Je nach beauftragtem Umfang:
Die PCM-Reichl GmbH aus Lindau am Bodensee und Memmingerberg im Allgäu plant die technische Gebäudeausrüstung für serielle Sanierungen – vom 3D-Laserscan als Grundlage für die Vorfertigung über Technikkonzept, Technikmodul und Leitungsführung in den Fassadenelementen bis zur Bauüberwachung der Montage. Projektabhängig arbeiten wir deutschlandweit, in Österreich, der Schweiz und international.
Eine energetische Sanierung mit im Werk vorgefertigten Fassaden-, Dach- und Technikelementen, die digital für das einzelne Gebäude geplant und vor Ort in kurzer Zeit montiert werden. Ziel ist meist ein Effizienzhaus 55 oder 40 mit Wärmepumpe, Lüftung mit Wärmerückgewinnung und Photovoltaik.
Weil vorgefertigte Elemente am Bestand passen müssen und alte Pläne selten stimmen. Der Scan erfasst Hülle, Öffnungen und Anschlusspunkte so, wie sie tatsächlich gebaut sind; daraus entsteht das Bestandsmodell für Planung und Fertigung. Mehr unter 3D-Laserscanning und Bestandsaufnahme.
Meist eine Wärmepumpe, eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung – zentral oder dezentral – und Photovoltaik, häufig zusammengefasst in einem vorgefertigten Technikmodul. Im Bestand prüfen wir außerdem, ob Heizflächen und Leitungen für niedrige Vorlauftemperaturen geeignet sind. Mehr zur HKLS-Planung.
Ja. Wir planen herstellerneutral und stimmen Leitungswege, Durchdringungen und Anschlusspunkte mit Fassadenplanung und Hersteller ab – damit die Technik in die Werkplanung einfließt, bevor gefertigt wird.
Ja. Neben der durchgängigen Planung nach HOAI (Leistungsphasen 1–9) übernehmen wir einzelne Bausteine – etwa nur die Bestandsaufnahme per 3D-Scan, das Technikkonzept, die TGA-Koordination oder die Bauüberwachung.
Von Lindau und Memmingerberg aus sind wir schnell bei Begehung, Scan und Baustelle – zwischen Bodensee, Memmingen und Kempten und projektabhängig deutschlandweit, in Österreich, der Schweiz und international. Für konventionelle Sanierungen siehe TGA-Sanierung im Bestand – alle Leistungen im Überblick.
Firmensitz – für Projekte rund um den Bodensee.
Bürostandort – nah an Industrie und Gewerbe zwischen Memmingen und Kempten.

Ihr Ansprechpartner
Leitung Planung · Standortleitung Memmingerberg · PCM-Reichl GmbH
Schreiben Sie an office@pcm-reichl.com – wir leiten Ihre Anfrage direkt an Nico Muninger weiter.
Sprechen wir über Ihre serielle Sanierung.
Schildern Sie uns Gebäude, Anzahl der Wohnungen oder Nutzung und Ihr Effizienzhaus-Ziel – wir sagen Ihnen, welche technischen Grundlagen für die Vorfertigung nötig sind.
PCM-Reichl GmbH · TGA-Planungsbüro · Lindau am Bodensee · Memmingerberg im Allgäu · +49 173 6959138